Standortanalyse einer Apotheke

Wie wird man in Deutschland Steuerberater?

Der Steuerberater gehört im Bereich der Bundesrepublik Deutschland zu den Kammerberufen. Das heißt, dass für den Steuerberater besondere standesrechtliche sowie berufsrechtliche Zugangsregelungen bestehen.

Ein Steuerberater muss ebenfalls seine persönliche Eignung und sein fachspezifisches Wissen in einer der anspruchsvollsten Prüfungen unter Beweis stellen, bei denen in der Regel ca. 50% aller Kandidaten durchfallen. Zur Zulassung zur Steuerberaterprüfung muss ein angehender Steuerberater ebenfalls hohe Anforderungen erfüllen. In der Regel stellt eine dieser Anforderungen dabei der Abschluss eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Studiums dar. Die Prüfungen werden dabei durch die Steuerberaterkammern zusammen mit der Finanzverwaltung der einzelnen Bundesländer durchgeführt. Durch die hohe Schwierigkeit der Steuerberaterprüfung und der damit eingehenden Durchfallquote wird der Qualitätsanspruch an die Steuerberater stets gewahrt.

Die Prüfungsgebiete in einer Steuerberaterprüfung teilen sich nach § 37 Abs. 3 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) auf folgende Themenbereiche auf: Steuern von Einkommen und Ertrag, Steuerliches Verfahrensrecht, Erbschaftsteuer, Bewertungsrecht, Grundsteuer, Verbrauchs- und Verkehrssteuern, Grundzüge des Zollrechts, Handelsrecht und die Grundzüge von bürgerlichem Recht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und dem Recht der europäischen Gemeinschaft. Weitere Prüfungsgebiete bei der Prüfung zum Steuerberater stellen die Betriebswirtschaft sowie das Rechnungswesen ebenso wie die Volkswirtschaft und das Berufsrecht dar.